Bericht zu Projekt:
Nach der ersten großen Pause ist Religionsunterricht an der Friedrich‑Wilhelm‑Raiffeisen Schule in Wetzlar. An diesem Tag wartet in der 3. Stunde jedoch etwas Besonderes auf die 20 Kinder der 3. und 4. Klasse: die Übergabe der Einsteigerbibeln im Rahmen des Projektes „Meine erste Bibel“ der Stiftung Christliche Medien. Dazu ist Ralf Hermann von der Stiftung Christliche Medien zu Besuch im Unterricht.
Im Sitzkreis fällt einem Jungen sofort die Bibel in der Hand des Besuchers auf. „Die kenne ich schon“, sagt S. „Das ist eine tolle Bibel mit richtig gut lesbaren Geschichten mit großer Schrift und einer tollen Landkarte, auf der man entdecken kann, wo die Geschichten der Bibel passiert sind.“ Besser hätte man die Stärken der Einsteigerbibel kaum zusammenfassen können.
Bevor die Bibeln verteilt werden, wiederholt Religionslehrerin Frau Pflüger mit den Kindern, was sie im Unterricht bereits über die Bibel gelernt haben: Dass ihre Geschichten schon weit über 2.000 Jahre alt sind, dass sie von vielen verschiedenen Menschen im Alten und im Neuen Testament erzählen und dass uralte Bibelteile in den Höhlen von Qumran gefunden wurden, die man heute noch in Israel sehen kann.
Anschließend stellt Frau Pflüger Ralf Hermann von der Stiftung Christliche Medien vor. Er berichtet den Kindern von seiner Aufgabe und erklärt, dass Menschen Geld gespendet haben, damit heute jedes Kind eine eigene Bibel bekommen kann. Und er fragt die Kinder, welche Geschichten aus der Bibel sie schon kennen und besonders mögen: Die Kinder erzählen über die Geschichte von Mose, von den vier Freunden, die ihren gelähmten Freund durchs Dach zu Jesus bringen, von Zachäus oder vom verlorenen Schaf.
Dann ist der große Moment da: Jedes Kind erhält seine persönliche Einsteigerbibel – mit Platz, das Cover mit Stickern zu gestalten und das Innere selbst zu entdecken. S. erklärt den anderen Kindern noch einmal, was diese Bibel so besonders macht: die große Schrift, die gute Orientierung in den biblischen Büchern, die vielen passenden Bilder am Rand und die Gestaltungsmöglichkeiten. „Aus dir könnte einmal ein wunderbarer Buchverkäufer werden“, bekommt er anerkennend zu hören.
Lehrerin Frau Pflüger füllt für jedes Kind das Widmungsblatt mit Namen und einem kurzen Segensgruß aus. Die leuchtenden Augen beim Entgegennehmen der Bibeln sprechen für sich. Zum Abschluss wird noch ein gemeinsames Foto gemacht – aufgenommen von S., der den Besuch mit großem Engagement begleitet hat.
Der Besuch in Wetzlar ermutigt, das Projekt „Meine erste Bibel“ an viele weitere Schulen heranzutragen. Jede dieser Bibeln ist eine Einladung, Gottes Wort persönlich zu entdecken. Die Stiftung Christliche Medien freut sich über alle, die diese Aktion unterstützen – durch Spenden oder indem sie Lehrerinnen und Lehrern auf das Projekt aufmerksam machen.
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